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Praxis

Handschachtung

Handschachtung bezeichnet das manuelle Freilegen von Versorgungsleitungen per Hand – Pflicht im Schutzstreifen laut GW 129.

Handschachtung ist das Ausheben von Erde mit Schaufel und Spaten im unmittelbaren Bereich von Versorgungsleitungen. Maschinelle Grabung ist dort verboten.

Die GW 129 schreibt Handschachtung im Schutzstreifen (meist 1 Meter links und rechts der Leitungsachse) zwingend vor.

Ziel der Handschachtung ist das schonende Freilegen der Leitungen, ohne sie mechanisch zu beschädigen. Dabei wird die Leitung sichtbar gemacht und ihre Lage dokumentiert.

Trotz des höheren Zeitaufwands ist Handschachtung die sicherste Methode. Bagger können selbst bei vorsichtiger Führung Leitungen beschädigen.

Bedeutung für die GW 129 Schulung

Handschachtung ist ein Pflichtthema in der GW 129 Schulung. Teilnehmer lernen, wann und wie sie korrekt von Hand schachten müssen.

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