Suchschlitze (auch: Querschürfe) werden quer zur vermuteten Leitungstrasse gegraben, um die exakte Lage, Tiefe und Art einer Versorgungsleitung vor Ort zu bestätigen.
Die GW 129 verlangt Suchschlitze, wenn die Lagepläne der Leitungsauskunft nicht eindeutig sind oder die Leitungen älter als 20 Jahre sind.
Ein Suchschlitz ist typischerweise 40–60 cm breit und wird bis unter die Leitungsunterkante gegraben. Er wird ausschließlich per Handschachtung erstellt.
Nach dem Freilegen wird die Lage der Leitung dokumentiert und der Schutzbereich für die weiteren Maschinenarbeiten markiert.