Der Schutzstreifen (auch: Schutzzone) ist der Bereich links und rechts einer Versorgungsleitung, in dem keine maschinelle Grabung ohne besondere Schutzmaßnahmen zulässig ist.
Die Breite des Schutzstreifens variiert je nach Leitungsart und Netzbetreiber, beträgt typischerweise aber 1 Meter zu jeder Seite der Leitungsachse.
Innerhalb des Schutzstreifens gilt: nur Handschachtung, kein Rammen, kein Verdichten mit schwerem Gerät und keine Lagerung von schweren Materialien.
Der Schutzstreifen muss vor Beginn der Erdarbeiten auf der Baustelle sichtbar markiert werden – z.B. durch Pflöcke, Sprühfarbe oder Absperrband.